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durendal

Eine Exkursion in die Rechtsgeschichte

Das Schwert ist das Symbol für Recht und Gerechtigkeit, aber auch der Herrschaft der Justiz. Es ist als Sinnzeichen für die Gerechtigkeit seit den Zeiten des alten Rom bekannt, auch seit dem Apostel Paulus, der auf Bildern immer mit dem Schwert erkennbar gemalt wurde und als (christlicher) Hüter der Gerechtigkeit gilt. An vielen Gerichtsgebäuden prangt ein Schwert, auf den Briefköpfen der Zürcher Gerichte ist ein Löwe mit Schwert zu sehen (der andere Löwe hält einen Federkiel), und die Justitia-Brunnenfiguren halten ein Schwert in der rechten Hand (und in der linken oft ein Schild).

Excalibur war das sagenhafte Schwert der britannischen Könige (Artus-Sage), von magischer Kraft und konnte nur vom wahren König geführt werden. Es hatte eine lange zweischneidige Klinge, geschmiedet aus Zwergenstahl und gehärtet im Mondlicht, wodurch das Eisen so hart wurde, daß es selbst durch Eisenrüstungen wie durch Butter schnitt. Es verschwand dann in den Nebeln von Avalon.

Durendal war Rolands legendäres Schwert. Roland war der berühmteste und tapferste der 12 Paladine am Hofe Karls des Grossen, und zudem einer seiner Neffen. Geschichtlich verbürgt ist Roland als Graf des äussersten Grenzbezirks der Bretagne. Roland fiel 778 in Roncevaux durch die Hand der Basken, verraten durch seinen Schwiegervater Ganelon, als er auf dessen Vorschlag hin die Nachhut Karls des Grossen gegen die Basken befehligen musste.

Roland ist verewigt im Chanson de Roland des normannischen Mönchs Turold.Gemäss dem Rolandslied stürzte er sich angesichts der Niederlage in sein Schwert, nachdem er vergeblich versucht hatte, es an einem Felsen zu zerbrechen. Nach einer anderen Legende schleuderte er das Schwert angesichts der absehbaren Niederlage kilometerweit weg, bis es im Felsen von Rocamadour (am Jakobsweg, *** im Guide Michelin) stecken blieb. Dort ist das angebliche "Durendal" heute noch zu besichtigen (über dem Eingang zur Wallfahrtskapelle, mit einer Kette im Fels verankert).